Young Investigator Network (YIN)

Willkommen beim Young Investigator Network (YIN)

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YIN ist die Plattform und demokratische Interessenvertretung der wissenschaftlichen Nachwuchsführungskräfte am Karlsruher Institut für Technologie.

Neuigkeiten

Weitere Erfolge der YIN-Mitglieder sind im Nachrichtenarchiv 2020 nachzulesen.

Tonya Vitova setting up the X-ray emission experimentMarkus Breig, KIT
ERC Consolidator Grant "The Actinide Bond" - 5th ERC for Helmholtz group leaders at KIT

Aktinoide sind radioaktive Elemente, die für gezielte Krebsbehandlungen oder neue Sanierungsmethoden von radioaktiv kontaminierten Gebieten im Einsatz sind. Für ihr ERC-Projekt "The Actinide Bond – Actinide Bond Property in Gas, Liquid and Solid State" konzentriert sich YIN-Alumna Tonya Vitova auf den Zusammenhang zwischen Kovalenzen und der Stärke der chemischen Actinoiden-Bindungen. Dazu kombiniert sie auf Synchrotronstrahlung basierende Methoden der Röntgenspektroskopie mit quantenchemischen Berechnungen. Innerhalb des YIN ist sie die 14. ERC-Preisträgerin und die 5. Helmholtz-Gruppenleiterin, die einen ERC-Grant eingeworben hat.

Press info
Operando X-ray spectroscopy shows what happens in each single part of a working catalyst.Dmitry Doronkin, KIT
Nature Catalysis: aktive Katalysatoren in 3D mit Operando-Röntgenspektroskopie

Katalysatoren beschleunigen chemische Reaktionen und reduzieren dadurch den Energieverbrauch sowie unerwünschte Nebenprodukte. "Um wirklich zu verstehen, wie diese Materialien funktionieren, müssen wir einen Blick in den Reaktor werfen, wenn der Katalysator arbeitet", sagt Thomas Sheppard. Mit der neu entwickelten Methode der Operando-Röntgenspektroskopie gelang es seinem Team in Zusammenarbeit mit der Synchrotron Lichtquelle Schweiz des Paul Scherrer Instituts und der European Synchrotron Radiation Facility in Frankreich, die komplexe 3D-Struktur eines aktiven Katalysators zu verfolgen. Die Ergebnisse sind in Nature Catalysis veröffentlicht.

Press info
Das bioabbaubare Display kann aufgrund seiner Anpassungsfähigkeit und Adhäsion direkt auf der Hand getragen werden.Manuel Pietsch, KIT
Kompostierbare Displays für nachhaltige, umweltfreundliche Elektronik

Elektroschrott, der biologisch abbaubar ist? Für gedruckte Displays gelang der Nachweis. Die Gruppe von Gerardo Hernandez-Sosa verwendete dafür biokompatible Materialien hauptsächlich natürlichen Ursprungs. Die Herstellung im Tintenstrahldruckverfahren ermöglicht zudem eine maßgeschneiderte, kostengünstige und materialeffiziente Produktion mit hohem Durchsatz. Die Versiegelung mit Gelatine macht die Displays anpassungsfähig und anhaftend, so dass sie direkt auf der Haut zu tragen sind und sich etwa für den Einsatz in der Medizintechnik eignen. Ihre Ergebnisse publizierten die Forscher im Journal of Materials Chemistry.

DOI: 10.1039/d0tc04627b

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