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Neuste Entwicklungen in der Hochschulpolitik

 

NEWS

 
Archiv für Nachrichten aus der Hochschulpolitik
Exzellenzstrategie beschlossen

Die GWK-Vorsitzende, Professor Dr. Johanna Wanka: „Bund und Länder haben mit den Programmen Exzellenzstrategie, Tenure-Track und Innovative Hochschule ein zukunftsweisendes Gesamtpaket zur Stärkung des Hochschulbereichs beschlossen."

GWK Presseinfo
BMBF: Nie gab es mehr Jobs in Forschung und Entwicklung

In Deutschland sind erstmals mehr als 600.000 Menschen in Forschung und Entwicklung (FuE) tätig. Allein zwischen 2005 und 2014 hat die Zahl neuer FuE-Arbeitsplätze um fast ein Drittel zugenommen. Dies geht aus dem Bundesbericht Forschung und Innovation 2016 hervor, den das Bundeskabinett beschlossen hat.

Presseinfo BMBF
Evaluation der Exzellenzinitiative

- Die Kommission schlägt Fortsetzung der Exzellenzinitiative „mindestens im selben Umfang“ vor. Sie interpretiert den Beschluss dahingehend, die künftige Initiative werde – wie im Jahr 2014 – mit mindestens 500 Mio. Euro pro Jahr dotiert sein.
- Universitäre Differenzierung ist die Grundvoraussetzung für die Herausbildung international konkurrenzfähiger Universitäten.
- Ein erfolgreicher Differenzierungsprozess bedingt eine dafür geeignete Governance der Universität, welche auf Autonomie und starken Führungsstrukturen beruht

LRK: BW Universitäten zu "Exzellenz 2017plus"
Karriereperspektiven trotz novel WissZeitVG ungewiss

Nachwuchswissenschaftler können sich auf Verträge freuen, die sich über die volle Qualifikationsphase oder Dauer eines Drittmittelprojekts erstrecken. Die Bundesregierung hat die Novellierung des WissZeitVG verabschiedet. Die Frage nach verlässlichen Karriere-Perspektiven in der Wissenschaft wird jedoch immer noch zwischen Bund und Ländern diskutiert.

BMBF Presseinformation
Personal an Hochschulen - jüngste Statistik

2,8 % mehr wissenschaftliches Personal an deutschen Hochschulen vermeldet das Statistische Bundesamt für 2014. Dabei stieg die Anzahl der Hauptberuflichen um 1,2 %, die der Nebenberuflichen um 5,5 %. Es gab 1,4 % mehr Professoren als im Vorjahr und 1,6 % mehr wissenschaftliche Mitarbeiter.

Statistik
Interview Wanka: Tenure Track statt Juniorprofessur

Alle Länder zeigten Interesse an einem Tenure-Track-Programm, sagt Bundesministerin Johanna Wanka im Interview mit dem Deutschlandfunk. Dies würde einen Strukturwandel in Deutschland bedeuten. Junior-Professuren seien letztendlich auch befristete Stellen. Ihr gehe es um Perspektiven, die planbar und verlässlich sind.

Interview 8.07.2015
DFG: Exzellenzzentren mit klarem Forschungsprofil

DFG-Präsident Strohschneider spricht sich für "Maßnahmen zur universitären Schwerpunktbildung in einem definierten Forschungsfeld und zur Bündelung aller einschlägigen Kompetenzen, so dass sich die Universitäten zu Zentren institutions-übergreifender regionaler Forschungszusammenhänge mit internationaler Strahlkraft entwickeln können."

Rede Strohschneider
Bundesministerin Wanka zur Befristungsproblematik

"Wir müssen verhindern, dass die besten durch diese lange Unsicherheit, ob sie in der Wissenschaft bleiben können, abgeschreckt werden", sagt Bundesministerin für Bildung und Forschung Johanna Wanka im Interview mit der FAZ. Ein Ergebnis mit den Ländern zur "Offensive Wissenschaftlicher Nachwuchs" erhofft sie für nächstes Frühjahr.

Interview
Tenure Track für Juniorprofs in Sicht

Bei guter Leistung feste Anstellung - für Juniorprofessoren in Baden-Württemberg soll dies künftig gelten. In einer Pressemittelung des MWK heißt es: Wer die eingangs formulierten Anforderungen voll erfüllt, erhält im Anschluss eine Lebenszeitprofessur.

Presseinfo MWK
Impact Factor - Quantität versus Qualität

Gegen den Impact Factor als Beurteilungskriterium wissenschaftlicher Leistungen des Einzelnen, haben sich sieben schweizer Hochschulen ausgesprochen. Rein quantitative Bemessungskriterien machten vor allem dem Nachwuchs zu schaffen, heißt es in der Neuen Züricher Zeitung weiter.

Richtlinien statt Änderung im WissZeitVG?

In einem Brief an Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat sich die der Allianz der Wissenschaftsorganisationen gegen eine gesetzliche Regelung der Vertragslaufzeiten ausgesprochen, wie der Tagesspiegel berichtete. Als Gegenreaktion wurde die Petition "Wir sind Wissenschaft" gestartet.

HRK-Präsident zu TTIP: Bildung ist keine Ware

Bildung, Kunst und Kultur gehörten nicht in das Handelsabkommen TTIP, erklärte der Präsident der deutschen Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Prof. Dr. Horst Hippler bei der 18. HRK-Mitgliederversammlung. Er sehe in Deutschland keinen gesellschaftlichen Konsens für eine stärkere Kommerzialisierung.

HRK-Presseinfo
TU9 formuliert Leitlinien für faire Beschäftigung

Die neun Technischen Universitäten des Verbunds TU9 möchten ihre Attraktivität für den wissenschaftlichen Nachwuchs stärken. Ein weiteres Ziel: Die Exzellenzinitiative fortschreiben, um die internationale Konkurrenzfähigkeit deutscher Universitäten zu stärken. TU9-Presseinfos vom 9. Mai.

Leitlinien der TU9
Eine Milliarde für akademischen Nachwuchs

Jährlich 100 Millionen Euro sollen ab 2017 in eine „Personaloffensive“ für den wissenschaftlichen Nachwuchs fließen. So beschloss es, die große Koalition letzte Woche in Berlin.  Zudem wollen Union und SPD im Wissenschafts-Zeitvertrags-Gesetz befristete Verträge an Promotions- oder Projektlaufzeiten ausrichten.

SPD-Bundestagsfraktion
Online-Petitionen für akademischen Mittelbau

3-Punkteplan um Situation in BW zu verbessern
1. Perspektiven schaffen: Tenure Track Professuren als Standard-Karriereweg
2. Kontinuität sichern: Dauerstellen für Daueraufgaben
3. Flexibilität ermöglichen: Teilzeitprofessuren einrichten

Zweite Online-Petition

Debatte um akademischen Nachwuchs gerät ins Rollen

Auszug aus der Rede von DFG-Präsidenten Prof. Peter Strohschneider zum Neujahrsempfang der DFG am 13. Januar 2015.

"Die Leistungskraft der Forschung beruht (ebenso wie die akademische Lehre) in enormen Umfang auf jenen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die sich am Anfang ihrer Karriere befinden und für die sich das unschöne, in manchen Ohren gar verächtlich klingende Wort „Nachwuchs“ eingebürgert hat. Ohne deren Einsatz wäre übrigens auch jene Veränderungsdynamik ganz unvorstellbar, die das Wissenschaftssystem in den zurückliegenden zehn Jahren – Stichwort: Exzellenzinitiative – geprägt und leistungsfähiger gemacht hat."

Zur vollständigen Rede

Grundlegende Studien "Generation 35+ - Aufstieg oder Ausstieg?" und “Exzellenz braucht Existenz”.


Die Medien berichten ausführlich über die Debatte, z.B.:

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Postdoc-Phase Wanderjahre ins Ungewisse (01.02.2015)

Süddeutsche Zeitung: Bund will Ausbeutung junger Forscher stoppen (19.01.2015)

Frankfurter Allgemeine Zeitung (paid content): Der Nachwuchs hat das Nachsehen. Junge Forscher stehen trotz zusätzlicher Mittel im Wissenschaftssystem schlechter da denn je (17.01.2015)