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Karlsruhe Institut of Technology

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Willkommen im News Archiv

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Das YIN hat stets viele aktuelle Informationen für Sie.
Die aktuellsten Neuigkeiten finden Sie >> hier.
Alle weiteren News stellen wir auf dieser Seite gerne für Sie bereit.

News Archive 2017
Adv.Materials: process glass like a polymer

Die Nachwuchsgruppe von Bastian Rapp hat eine neue Formgebungstechnik entwickelt, um Quarzglas zu strukturieren. Die Forscher rühren nanometer-kleine Glaspartikel in flüssigen Kunststoff ein, formen das Gemisch wie einen Sand-Kuchen und härten es durch Erwärmung oder Belichtung aus. Die Polymere wirken wie ein starker Kleber, so dass sich der entstandene Feststoff, der „Glassomer“, wie ein Kunststoff bearbeiten lässt. Hat er die gewünschte Struktur, wird der enthaltene Kunststoff zu CO2 verbrannt und die übrigen Glaspartikel zu porenfreiem Quartz Glas verdichtet.

Glassomer
YIN Insight 2016/17 mit Neuigkeiten rund um YIN

Entwicklungen wie das Tenure-Track-Programm und die Exzellenz Strategie wirken sich direkt auf die Karriere junger Wissenschaftler aus. YIN nimmt Teil, spricht mit einer gemeinsamen Stimme und versucht die Zukunft der Wissenschaft zu verbessern. Das YIN Jahresmagazin thematisiert das Tenure-Track-Programm und den KIT Associate Fellow. Überdies sprechen Zahlen und Fakten von den Leistungen der YIN-Mitglieder, etwa von zusätzlich eingeworbenen Fördermitteln und gelehrten Kursen. Zudem stellt es die Aktivitäten des YIN sowie neue Mitglieder und Alumni vor.

YIN Insight 2016/17
PlosONE and ex-nature editor at YIN fireside chat

Data availability, source code sharing and credit taxonomy for authors are essential in open access publishing. These requirements give rise to a whole set of new questionsthat vary for each discipline: What is the minimum data set and where to store it? How can specially programmed software tools be maintained sustainably over time? And which are the right criteria to weigh and describe each author’s input? Leonie Mück gave some answers that sprang a lively discussion with the YIN members. She worked as senior editor for NATURE until August 2017 when she joined the non-profit open access journal PLOS ONE.

ncomms: erster Schritt zum Quantensimulator

Physiker am KIT haben eine wesentliche Komponente zur Quantensimulation entwickelt. Um die Licht-Materie-Wechselwirkung der Photosynthese abzubilden, nutzen sie elektromagnetische Resonatoren für die Photonen und supraleitende Schaltkreise als Quantenbits für die Atome. "Wir haben Resonator und Quantenbit gleichzeitig in zwei gegensätzliche Zustände bringen können", sagt Martin Weides, Co-Autor und YIN-Mitglied. Aufgrund dieses Effekts steigt die Rechen-leistung exponentiell zu klassischen Computern, die Informationen entweder als Nullen oder Einsen speichern.

Artikel auf ncomms
Oct 10 - YIN Lecture No 6: Supermassive Black Holes

Black holes of more than a million solar masses form the centers of many galaxies. In the 6th YIN Lecture, Prof. Guinevere Kauffmann will talk about the observable evidence for their existence. At those sites of extreme gravity, in falling matter is efficiently converted into radiation visible across the electromagnetic spectrum. Large surveys of galaxies across the Universe suggest that black holes not only swallow large quantities of matter but also dump energy into their host galaxies and regulate their growth. The lecture starts at 17:45 in Fritz-Haller-Hall, bldg. 30.10.

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ERC Starting Grant for Cornelia Lee-Thedieck

YIN member Cornelia Lee-Thedieck develops models of the human bone marrow to study the regeneration of blood and bone by stem cells and how this regeneration is disturbed in diseases like leukemia or bone metastases. The  European Research Council now funds her research project “Blood and Bone – Conjoined Twins in Health and Disease: Bone Marrow Analogs for Hematological and Musculoskeletal Diseases” with EUR 1.5 million for five years. Understanding the mutual interactions of blood and bone might be the key to restore their regenerative potential.

Press info
Advanced Science: selbst- heilende Goldpartikel

Selbstheilende Materialien beheben mechanische Schäden, indem sie zu ihrer Ausgangsform zurückfinden. Forscher haben diesen Effekt nun bei reinen Goldpartikeln nachgewiesen. Damit ist Gold das erste bekannte Metall, dessen Atome bei Erhitzung Dellen oder Kratzer langsam wieder auffüllen. „Unsere Ergebnisse könnten es möglich machen, robustere Bauteile für Strukturen kleiner als einen tausendstel Millimeter herzustellen“, sagt Christian Brandl, der das internationale Forscherteam nebst Eugen Rabkin vom Technion - Israel Institute of Technology leitet.

Advanced Science
YIN Mitglied erhält IUPAP Nachwuchspreis 2017

Für seine herausragenden Leistungen, erhielt Frank Schröder den IUPAP-Preis für Nachwuchswissenschaftler in der Astroteilchenphysik. Insbesondere, bestimmte er, wie empfindlich das Radiosignal auf Luftschauer reagiert: Trifft kosmische Strahlung auf die Atmosphäre, setzt sie eine Kaskade an kleineren Teilchen frei und erzeugt so auch Licht- und Radiowellen. Während ein Aufleuchten nur an dunklen, klaren Nächten zu beobachten ist, lassen sich Radiowellen durchweg aufzeichnen. Die IUPAP gehört zu den größten Physikverbänden weltweit.

IUPAP
Erster Associate Fellow an der KIT-Fakultät CIW/VT

Die KIT-Fakultät für Chemieingenieurwesen und Verfahrenstechnik hat mit Emin Azad den ersten KIT-Nachwuchsgruppenleiter zum Associate Fellow ernannt. Neben der Einführung des offiziellen Vergabeverfahrens hat die KIT-Fakultät auch ihre Promotionsordnung angepasst: Seit Juni 2017 dürfen sich KIT-Associate Fellows an der Betreuung und Begutachtung von Doktorarbeiten beteiligen. Was das praktisch bedeutet, wird die Zukunft zeigen. In jedem Fall, ist es ein entscheidender Schritt zu mehr Unabhängigkeit für Nachwuchsgruppenleiter.

Promotionsordnung
Fakultätslehrpreis für YIN-Alumnus

Für die Lehrveranstaltung Werkstoffprozesstechnik erhält YIN-Alumnus Kay Weidenmann gemeinsam mit Joachim Binder den Fakultätslehrpreis im Fach Maschinenbau. Damit würdigt das KIT die herausragende Leistung beider Lehrenden, die besonders auf die enge Verschränkung von Theorie und Praxis wertlegen. So ergänzten die theoretische Vorlesung Praktika in Kleingruppen an drei Laboratorien. Der mit jeweils 10.000 Euro dotierte Preis wird jährlich in den elf KIT-Fakultäten ausgelobt und bei der Jahresfeier des KIT übergeben.

Im Videoportrait ab 9:40
Nature: 3D-Druck aus Glas - HannoverMesse H2, B16

Für den 3D-Druck muss Glas bei Raumtemperatur flüssig vorliegen. Die Forschergruppe um Dr. Bastian Rapp mischt dazu Nanopartikel hochreinen Quarzglases mit flüssigem  Kunststoff. Diese Mischung härten sie durch Licht, mittels Stereolithografie, an bestimmten Stellen aus und entfernen den flüssigen Teil im Lösungsmittelbad. Die entstandene Struktur wird nun stark genug erhitzt, um den eingemischten Kunststoff herauszubrennen und die Glaspartikel zu verschmelzen. Von den gläsernen Mikrostrukturen profitieren Wissenschaft und Industrie.

NeptunLab
Gepulste Metallurgie für neue Verbundwerkstoffe

„Wir entwickeln metallische Dünnschichten als nanostrukturierte Verbundwerkstoffe mit maßgeschneiderten mechanischen Eigenschaften“, erklärt Karsten Woll, Emmy- Noether Gruppenleiter im YIN. Er strukturiert das Material in Sekundenbruchteilen auf Nanoskala, indem er mit kurzen Strompulsen hohe Heiz- und Abkühlraten aufprägt. Die entstehenden Mikrostrukturen bestimmen die mechanischen Eigenschaften des Materials. Sie lassen sich in einem breiten Spektrum präzise einstellen und damit für die Anwendung optimal anpassen.

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YIN im Physik Journal 01/17: Auf Dauer befristet

Meinungsstark und sachkundig schildert YIN die Situation von Nachwuchswissenschaftlern im Physik Journal. Herausgeber ist die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG). Gestützt auf Zahlen des Statistischen Bundesamts beleuchtet YIN die sinkenden Chancen auf einen unbefristeten Arbeitsplatz im akademischen Bereich und die rückläufige Nachfrage nach Doktoren aus der Industrie. Immer mehr hochgebildetete Akademiker ohne klare Perspektiven sind zu alt, zu spezialisiert oder zu qualifiziert, um die Seiten zu wechseln – Frauen trifft es häufiger.

Physics Journal