Neue KIT-Nachwuchsgruppe Skalierbares Automatisches Schlussfolgern (SAtRes)
Elektronisches Hardware-Design, mathematisches Theorembeweisen und die Überprüfung der Sicherheit kritischer Systeme sind nur einige Beispiele für den Einsatz von Automatischem Schlussfolgern. "Wir verstehen Automatisches Schlussfolgern als die algorithmische Erkundung eines formalen Regelsatzes, um präzise beweisbare Eigenschaften abzuleiten", sagt Dominik Schreiber. Seine Gruppe forscht an der Schnittstelle von Algorithmendesign, parallelem Rechnen sowie formalen Methoden und entwickelt effiziente Lösungsverfahren für logische Probleme.
Das Council for Research and Promotion of Young Scientists (CRYS) hat die wissenschaftliche und finanzielle Unabhängigkeit der Gruppe Scalable Automated Reasoning nun offiziell anerkannt und den geschützten Titel "KIT-Nachwuchsgruppe" verliehen. Die Anerkennung bescheinigt die hohe Qualität der Gruppe und ebnet den Weg für weitere Möglichkeiten und Perspektiven am KIT, wie zum Beispiel die YIN-Mitgliedschaft oder die Teilnahme an Promotionsverfahren als KIT Associate Fellow. Dominik Schreiber ist Principal Investigator für mehrere Drittmittelprojekte.
