The Young Investigator Network is the platform and democratic representation of interests for independent junior research group leaders and junior professors at the Karlsruhe Institut of Technology.
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Wie artenreich sind die verschiedenen Landschaften und wie schnell ändert sich dies? Diese scheinbar einfachen Fragen sind in der Praxis oft schwer zu beantworten. Das vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderte Projekt Bio-O-Ton geht daher einen neuen Weg: "Wir kombinieren Audioaufnahmen aus Citizen-Science-Projekten wie Dawn Chorus mit hochauflösenden Satellitendaten und analysieren sie mit modernen Methoden des maschinellen Lernens", erklärt Projektleiterin Susanne Benz. "Unser Ziel ist es, eine Methode zu entwickeln, die ökologische Veränderungen frühzeitiger sichtbar macht, Trends zuverlässig erfasst und Behörden, Forschende und die Öffentlichkeit beim Schutz wertvoller Lebensräume unterstützt." Beteiligen Sie sich mit einer Tonaufnahme!
Bio-O-Ton
Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Universitätsprofessoren und -professorinnen für Chemie (ADUC) hat Schirin Hanf im Jahr 2026 einen der renommiertesten Preise für Nachwuchsforschende in der Chemie verliehen: den ADUC-Preis. Gewürdigt wurden damit ihre Arbeiten zu Übergangsmetallkatalysatoren mit p-Block-Elementen und deren Anwendung in industriell relevanten Prozessen. Außerdem erhielt sie den Jochen-Block-Preis 2026 der Deutschen Gesellschaft für Katalyse. In ihrer jüngsten Publikation im Fachmagazin Materials Advances stellt Schirin Hanf einen Katalysator auf Nickelbasis vor, der eine kostengünstige, robuste und nachhaltige Alternative für die Hydrierung darstellt mit großem Potenzial für die industrielle Anwendung.
Materials Advances
Für die chemische Industrie sind seltene Edelmetalle als Katalysatoren zur Beschleunigung chemischer Reaktionen unerlässlich. Eisenverbindungen stellen eine nachhaltige Alternative dar, die in der Natur reichlich vorhanden ist. Im Gegensatz zu vielen Edelmetallen gibt es für Eisen jedoch kein Ausgangsmaterial in reaktivem Zustand. Oliver Townrow und seine Gruppe haben nun eine milde Synthesemethode zur selektiven Herstellung von einfach positiv geladenen Eisenkomplexen entwickelt. Damit sind sie nicht mehr auf den Einsatz von starken Reduktionsmitteln angewiesen, die gefährlich sind und eine spezielle Handhabung erfordern. Mit dem neuen Verfahren können sie direkt eine Reihe bekannter und neuartiger Eisenkomplexe herstellen, die als Katalysatoren für industriell relevante Umwandlungen dienen.
